Rodgau-Nieder Roden

Mit knapp 15.500 Einwohnern ist Nieder Roden mit Abstand der größte Rodgauer Stadtteil. Die erste Erwähnung geht als "Siedlung auf einer gerodeten Aue" auf das Jahr 786 zurück, als das Kloster Rotaha dem Kloster Lorsch vermacht wurde.

Am 1. Januar 1977 wurde im Zuge der hessischen Gebietsreform aus den bis dahin selbständigen Gemeinden Weiskirchen, Hainhausen, Jügesheim, Dudenhofen und Nieder Roden die Gemeinde Rodgau. Bis zu diesem Zeitpunkt gehörte Nieder Roden als südlichste Gemeinde dem Landkreis Dieburg an, seitdem dem Landkreis Offenbach mit Sitz der Kreisverwaltung in Dietzenbach. Rodgau bekam 1979 die Stadtrechte verliehen.

Zwischen Rollwald und Nieder Roden befindet sich das einzig verbliebene Industriegleis auf der östlichen Strecke der S1. Es führt bei KM 18,8 in das Industriegebiet Nieder Roden.

Am Bahnhof befinden sich 70 Park & Ride Stellplätze, davon 4 Behindertenplätze, sowie 102 Bike & Ride Plätze, davon 20 abschließbare Einstellboxen. Am Bahnhof steht eine behindertengerechte WC-Anlage.

Die Einstellboxen kosten 5,00 € / Monat. Informationen zur Anmietung sind bei der Stadt Rodgau  unter der Tel. +49 (0)6106 - 693-0 oder online unter www.rodgau.de erhältlich.

Im Ranking der "Deutschen Bahn" aus dem Jahr 2007 wird der Bahnhof unter der Nr. 4478 in der Kategorie 5 geführt.

© 2009 Hans-Peter Fuchs * D-63110 Rodgau